Soll ich meine Pasta mit oder ohne Nudelmaschine selber machen?

Wir bekommen öfters die Frage gestellt, ob man seine Pasta nicht ganz einfach ohne Nudelmaschine machen könnte. Diese Frage kommt größtenteils von Leuten, die sich noch nicht sicher sind, ob sich der Kauf einer Pastamaschine wirklich lohnt. Wir machen unsere Pasta nur noch mithilfe einer Nudelmaschine, haben aber auch schon mehrmals zum Nudelholz gegriffen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, diesen kleinen Beitrag hier zu verfassen, um auf die Vor- und Nachteile beider Varianten einzugehen.
 
Pasta selber machen ohne Nudelmaschine

 

Pasta selber machen ohne Nudelmaschine


Heutzutage liest man in vielen Nudelrezepten im Netz, dass man zum Nudelmachen eine Pastamaschine haben muss. Dies stimmt natürlich nicht. Nudelmaschinen sind zwar ein klasse Hilfsmittel, sind aber nicht unbedingt notwendig. Wenn man seine Pasta ganz ohne Maschine machen möchte, braucht man grundlegend nur ein Nudelholz und etwas Krafteinsatz.

Im Folgenden gehen wir auf beide Varianten etwas genauer ein:
 

1) Das Ausrollen

 
Ein ganz klarer Nachteil, wenn man seine Nudeln ohne Nudelmaschine macht, ist das Ausrollen des Nudelteiges. Mithilfe eines Nudelholzes muss der Teigklumpen ganz fein ausgerollt werden, damit die Pasta später eine ordentliche Konsistenz hat. Hier muss man zwar etwas mehr Kraft einsetzen, als bei der Verwendung einer Pastamaschine, funktioniert aber genauso gut. Man bekommt den Nudelteig meistens nicht so fein ausgerollt, wie mit den Walzen einer Pastamaschine, für hausgemachte Nudeln reicht es aber allemal.
 

2) Das Schneiden

 
Wurde der Nudelteig, egal ob mit der Maschine oder mit dem Nudelholz, fein ausgerollt, geht es nun ans Schneiden. Dazu rollt man den feinen Nudelteig zu einer Art Wurst und schneidet mit dem Messer kleine Scheiben ab. Vorteilhaft an dieser Variante ist, dass man die Breite der Nudeln selber bestimmen kann. Nachteile dabei sind, dass man ziemlich eingeschränkt bei der Auswahl der Nudelform ist und, dass man deutlich länger braucht als mit einer Pastamaschine.  Bei der Maschine genügt es lediglich den Nudelteig durch die Schneidwalzen zu rollen. In Sachen Sauberkeit hat die Maschine ebenfalls die Nase vorne. Wenn man den Nudelteig nämlich mit einem Messer schneidet, werden die Nudeln unregelmäßig. Unserer Meinung nach ist dies aber reine Geschmackssache.
 

3) Zeit

 
Wer viel Wert auf Zeit legt, der sollte sich von Anfang an eine Nudelmaschine zulegen. Den Nudelteig auszurollen und dann manuell in kleine Scheiben zu schneiden kann sehr zeitaufwendig sein. Möchte man mal unter der Woche nach Feierabend Nudeln herstellen, will man nicht unbedingt noch lange in der Küche stehen müssen um den Nudelteig in feine Streifen zu schneiden. Die Investition in eine Pastamaschine bringt an dieser Stelle ganz klare Vorteile mit sich.

Folgendes Video zeigt, wie man leckere Nudeln ganz ohne Nudelmaschine herstellen kann.

 

 

Pasta selber machen ohne Nudelmaschine: Vor- und Nachteile im Überblick

 


Vorteile:

  • günstiger
  • man kann selbst bestimmer, wie breit die Streifen werden sollen

Nachteile:

  • kann sehr zeitaufwendig sein
  • erfordert etwas Krafteinsatz
  • man ist bei der Wahl der Nudelform eingeschränkt
  • man bekommt den Nudelteig meistens nicht so fein ausgerollt, wie mit der Maschine
  • unregelmäßige Nudelform (Geschmackssache)

 

Fazit

Ob man seine Nudeln nun mit oder ohne Nudelmaschine macht, ist jedem selbst überlassen. Wer sich nicht gleich eine Nudelmaschine zulegen möchte, der kann ganz einfach mit einem Nudelholz starten. Wir empfehlen, die Nudeln am Anfang ohne Nudelmaschine zu machen, um ein Gefühl dafür zu bekommen und sich dann später eine ordentliche Pastamaschine zu holen.

Um beim Kauf der Nudelmaschine keine Fehler zu machen, sollten Sie sich an einen Pastamaschinen Test orientieren.